| Bereits ab 1880 setzte in der Deutschen Landwirtschaft
eine erhebliche Verschlechterung ein und es mußten neue Wege
zur Verbesserung der Situation gesucht werden. Diese Verbesserung
wollte man durch die Schaffung von Kornhäuser erreichen, an
denen sich möglichst viele Landwirte beteiligten. Am 3. Februar
1904 wurde die Oberhessische Kornhausgenossenschaft Alsfeld gegründet.
Die Anfangsjahre waren geprägt von starker Bautätigkeit.
Neben zwei Lagerhäusern in Alsfeld entstanden weitere in Nieder-Gemünden,
Arnshain, Kirtorf und Stumpertenrod. So hatte man sich bereits 1908
zu einer Bezirksgenossenschaft entwickelt.
Nach den beiden Weltkriegen begann dann in den 60er Jahren eine Fusionswelle. Die Verschmelzung mit der Ländlichen Genossenschaftskasse ermöglichte, Geld und Ware direkt zu verbinden. Damit kam es zu überdurchschnittlichem Wachstum. Es folgten Vergrößerungen und Erweiterungen wie der Bau des Raiffeisen HG Marktes im Jahr 1971. In den 90er Jahren begann dann eine weitere Fusionswelle. Durch die Fusionen wuchs das Unternehmen weiter an, beschäftigt werden heute 120 Mitarbeiter und es werden 14 Geschäftsstellen in Mittelhessen betrieben. |
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