Der Schweinebestand bleibt zuletzt stabil, der Kuhbestand schrumpft.
Die Zahl der schweinehaltenden Betriebe in Deutschland hat sich weiter verringert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch (26.6.) mitteilte, gab es zum Stichtag 3. Mai 2024 hierzulande noch 15.700 schweinehaltende Betriebe; das waren 3,2% beziehungsweise 500 Betriebe weniger als am 3. November 2023 und 3,4% oder 600 Betriebe weniger als am 3. Mai 2023. Gegenüber Mai 2014 ergibt sich ein Rückgang um 42,2% oder 11.400 Betriebe.
Der Schweinebestand blieb gegenüber Mai 2023 zahlenmäßig hingegen nahezu unverändert. Laut den Daten der Wiesbadener Statistiker wurden zum Stichtag am 3. Mai 2024 in Deutschland 20,9 Mio. Schweine gehalten, davon 9,4 Mio. Mastschweine, 1,4 Mio. Zuchtsauen sowie 85.900 Ferkel und Jungschweine. Im Mai 2014 war der Schweinebestand Destatis zufolge insgesamt noch 25% größer gewesen. Die durchschnittliche Tierzahl je Betrieb erhöhte sich bis Mai 2024 binnen zehn Jahren um 300 auf 1.300.
Wie Destatis weiter berichtete, ging die Zahl der in Deutschland gehaltenen Rinder zuletzt zurück. So wurden zum 3. Mai 2024 in Deutschland 10,6 Mio. Rinder gehalten, darunter 3,7 Mio. Milchkühe. Im Mai 2023 waren noch 310.000 Rinder beziehungsweise 2,8% mehr gezählt worden, im Mai 2014 etwa 2,1 Mio. Tiere oder 16,3% mehr. Der Milchkuhbestand war im Mai 2023 noch um 106.900 Tiere oder 2,8% größer, im Mai 2014 ungefähr um 643.100 Tiere oder 14,9%.
Bei den Milchkuhhaltungen setzte sich der langjährige rückläufige Trend bis Mai 2024 weiter fort. Im Vergleich zum Vorjahresstichtag sank die Zahl der Haltungen um 2.200 beziehungsweise 4,3 % auf landesweit noch 49.500. Seit 2014 verzeichnete Destatis eine Verringerung der Betriebszahlen um 28.200 oder 36,3%. AgE
