Die Preise für Schlachtrinder in der Europäischen Union haben sich zuletzt im Durchschnitt weiter befestigt. Insbesondere die Notierung für Schlachtkühe konnte zulegen.
In der Woche zum 16. März wurde der EU-Kommission zufolge bei Jungbullen der Handelsklasse R3 im Mittel der meldenden Mitgliedstaaten ein Preisanstieg um 0,3% auf 627,04 Euro/100 kg Schlachtgewicht (SG) verzeichnet. In Dänemark und Belgien legte die Notierung um 2,6% beziehungsweise 2,2% zu. Mäster aus Irland und Polen konnten sich über 1,9% und 1,7% mehr freuen. Preisaufschläge von 0,8% und 0,6% meldeten Italien und Österreich. Deutschland und Frankreich dokumentierten um 0,2% und 0,3% niedrigere Auszahlungen für R3-Bullen. In Spanien gab die Notierung um 1,0% nach.
Weiter bergauf ging es auch mit dem Durchschnittspreis für Schlachtkühe. Tiere der Handelsklasse O3 erzielten durchschnittlich 523,96 Euro/100 kg SG; das entsprach einem Plus von 1,6%. Überdurchschnittliche Zuschläge von 3,7% und 3,5% wurden in Österreich und Belgien registriert. In Irland und Spanien wurden 3,4% beziehungsweise 3,2% mehr gezahlt. Ein Zugewinn von 2,4% war in Dänemark zu verzeichnen. In Polen stieg der Preis um 2,1%, in Frankreich um 1,2%. Sowohl Deutschland als auch Italien meldeten einen Anstieg um 0,8%.
Auch bei den Schlachtfärsen setzte sich der Anstieg des EU-Durchschnittspreises fort. Für Tiere der Handelsklasse R3 wurden laut Kommission durchschnittlich 615,39 Euro/100 kg SG gezahlt; das bedeutete ein Plus von 0,9%. Preissteigerungen von 2,4% und 2,0% wurden aus Irland beziehungsweise Belgien gemeldet. Freundlich präsentierten sich auch die Notierungen in Spanien und Deutschland mit einem Aufschlag von 1,4% und 1,1%. Das Plus in Österreich betrug 0,8%. In Frankreich und Italien wurden jeweils 0,5% mehr gezahlt, in Dänemark 0,2%. Polen meldete einen Abschlag von 1,7%. AgE
