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Markttipps-Ansicht

Preislicher Stillstand bei Butter

|   markttipps

An der Börse Kempten sind die Butter- und Käsepreise zuletzt weiter stabil geblieben, teils seit Wochen hat es keine Veränderung mehr gegeben. Die Nachfrage nach Blockbutter war belebt. In Hannover sank der Preis für Gouda und Edamer leicht. Magermilchpulver zog minimal an, andere Pulverpreise blieben konstant. Die Milchmenge lag auch im April deutlich über Vorjahr. In Deutschland waren es 6% mehr als im April 2025, EU-weit ergab sich ein Plus von 2,3%.

Unverändert zur Vorwoche sind die Notierungen an der Süddeutschen Butter- und Käse-Börse in Kempten geblieben. Die Preisspanne für Blockbutter lag auch am Mittwoch (1.7.) bei 3,80 bis 3,95 Euro/kg. Päckchenbutter wurde für 3,85 bis 4,45 Euro/kg gehandelt. Das Preisniveau für abgepackte Ware hält nun schon die neunte Woche in Folge. Bei Blockbutter zeigte sich eine belebte Nachfrage; bei Päckchenware war sie normal.

 

Auch bei Käse blieb an der Kemptener Börse alles wie gehabt. Emmentaler und Viereckhartkäse gingen erneut für 4,90 bis 6,40 Euro/kg in den Markt. Diese Spanne hat sich seit Mitte Mai nicht geändert. Allgäuer Emmentaler wurde wiederum nicht notiert. In Hannover gab es dagegen erstmals seit Ende April wieder Bewegung bei Gouda und Edamer. Blockware verbilligte sich auf 3,35 bis 3,60 Euro/kg, das waren am unteren Ende 10 Cent weniger als in der Vorwoche, am oberen Ende 5 Cent. Brotware wurde deutlich billiger, hier sank der Preis auf 3,30 bis 3,64 Euro/kg. In der Vorwoche stand das Preisband noch bei 3,60 bis 3,80 Euro/kg.

 

Nur eine kleine Änderung ergab sich bei Magermilchpulver für den deutschen Großhandel. Der Preis für Ware in Futtermittelqualität wurde etwas nach oben gesetzt, und zwar am unteren Rand um 1 Cent und am oberen um 2 Cent. Damit ergab sie die neue Spanne von 2,32 bis 2,38 Euro/kg. Ware in Lebensmittelqualität kostete unverändert 2,60 bis 2,83 Euro/kg. Vollmilchpulver hielt den Preiskorridor von 2,95 bis 3,18 Euro/kg.

Deutlich über der Vorjahreslinie

 

Laut Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) wurden den Molkereien in Deutschland von Januar bis April dieses Jahres kumuliert 11,36 Mio. Tonnen Milch angeliefert, das waren 6,7% mehr als im Vorjahreszeitraum. Die im April verzeichnete Monatsmenge von 2,91 Mio. Tonnen Milch war noch um 6% größer als im Vorjahresmonat.

 

Das Milchaufkommen in der EU-27 lag in den ersten vier Monaten dieses Jahres nach Angaben des Statistischen Amtes der Europäischen Union (Eurostat) um 4,0% über dem Niveau der Vergleichsperiode 2025. Im direkten Monatsvergleich ergibt sich für April 2026 noch immer ein Plus von 2,3%; angeliefert wurden EU-weit 13,4 Mrd. Kilogramm Milch. AgE

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