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Markttipps-Ansicht

Preise weiter im Aufwind

|   markttipps

Die Schlachtrinderpreise in der EU sind weiter gestiegen. Jungbullen verteuerten sich im Durchschnitt um 1,3% auf 602,17 Euro/100 kg SG, mit stärkeren Anstiegen in Deutschland, Österreich und Irland. Auch die Preise für Schlachtkühe legten zu, im Schnitt um 2,2%, wobei Österreich, Belgien und Dänemark überdurchschnittliche Zuwächse verzeichneten. Der Preis für Schlachtfärsen zeigte nur einen leichten Anstieg von 0,2%.

Bei den Schlachtrinderpreisen in der Europäischen Union hat sich die freundliche Preisentwicklung fortgesetzt. In der Woche zum 16. Februar wurde bei Jungbullen der Handelsklasse R3 im Mittel der meldenden Mitgliedstaaten nach Angaben der EU-Kommission ein Preisanstieg um 1,3% auf 602,17 Euro/100 kg Schlachtgewicht (SG) verzeichnet.

In Deutschland und Österreich legte die Notierung um 2,9% beziehungsweise 2,5% zu. Mäster aus Irland konnten sich über 2,2% mehr freuen. Preisaufschläge von 1,4% und 1,2% meldeten Frankreich und Dänemark. Das Plus in Belgien betrug 0,6%. Polen und Spanien dokumentierten um 0,4% und 1,4% niedrigere Auszahlungen für R3-Bullen. In Italien gab die Notierung um 8,3% nach.

Auch die EU-Preise für Schlachtkühe sind erneut gestiegen. Tiere der Handelsklasse O3 erzielten durchschnittlich 489,84 Euro/100 kg SG; das entsprach einem Plus von 2,2%. Deutlich überdurchschnittliche Zuschläge von 5,4%, 3,8% und 3,7% wurden in Österreich, Belgien und Dänemark registriert. In Italien und Irland wurden 3,0% beziehungsweise 2,6% mehr gezahlt. Ein Zugewinn von 2,5% wurde in Deutschland verzeichnet. In Frankreich stieg der Preis um 1,7%, in Polen um 1,6% und in Spanien um 1,4%.

Behaupten konnte sich der EU-Preis für Schlachtfärsen. Für Tiere der Handelsklasse R3 wurden laut Kommission durchschnittlich 586,39 Euro/100 kg SG gezahlt; das bedeutete ein Plus von 0,2%. Preissteigerungen von 2,2% und 2,1% wurde aus Irland beziehungsweise Dänemark gemeldet. Freundlich präsentierten sich auch die Notierungen in Deutschland und Österreich mit einem Aufschlag von jeweils 2,0%. In Polen wurden 0,7% mehr gezahlt, in Belgien 0,2%. Frankreich meldete stabile Preise. Zu Abschlägen von 1,4% und 2,7% kam es in Italien und Spanien. AgE

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