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Markttipps-Ansicht

Preise in Deutschland steigen stark

|   markttipps

Die Preise für Schlachtrinder in der EU sind erneut gestiegen, besonders in Deutschland. Jungbullen der Handelsklasse R3 erzielten durchschnittlich 594,60 Euro/100 kg SG, ein Plus von 1,5% zur Vorwoche. Deutschland verzeichnete mit 3,5% den stärksten Anstieg. Auch die Notierungen für Schlachtkühe und Färsen legten zu, mit deutlichen Zuwächsen in Deutschland, Österreich und Irland. In Polen sanken die Preise.

Die durchschnittlichen Schlachtrinderpreise in der Europäischen Union sind zuletzt erneut gestiegen. Mehr gezahlt wurde insbesondere in Deutschland. In der Woche zum 9. Februar erzielten Jungbullen der Handelsklasse R3 nach Angaben der EU-Kommission im gewogenen Mittel der meldenden Mitgliedstaaten 594,60 Euro/100 kg Schlachtgewicht (SG). Die Preissteigerung gegenüber der Vorwoche lag damit bei 1,5%.

Über einen kräftigen Preisanstieg von 3,5% konnten sich die Bullenmäster in Deutschland freuen. In Spanien legte die Notierung um 2,3% zu, in Irland um 1,6%. Eine Preissteigerung von 1,3% und 1,0% verzeichnet Österreich beziehungsweise Frankreich. Die Notierungen in Belgien und Dänemark legten um 0,3% beziehungsweise 0,2% zu. In Italien blieben die Preise laut der EU-Kommission stabil. Ein Abschlag von 1,3% musste in Polen akzeptiert werde.

Auch die EU-Notierung für Schlachtkühe konnte weiter zulegen. Für Tiere der Handelsklasse O3 wurden der Kommission zufolge durchschnittlich 479,20 Euro/100 kg SG gezahlt, das waren 1,5% mehr als in der Woche zuvor. Um ganze 4,0% nach oben gingen die Preisfeststellungen in Deutschland. Ebenfalls freundlich entwickelte sich die Notierung in Österreich, der Preisanstieg betrug 3,3%. Irland und Belgien meldeten um 2,3% beziehungsweise 1,6% gestiegene Preise, Frankreich ein Plus von 1,3%. Für Dänemark wurden 0,4% mehr gemeldet. Der Statistik zufolge unverändert blieb die Auszahlung je Gewichtseinheit in Italien. In Spanien dagegen gab der Preis um 0,4% nach. Der Abschlag in Polen betrug 0,7%.

Für Schlachtfärsen zeigte sich die EU-Notierung ebenfalls freundlich. Tiere der Handelsklasse R3 erlösten laut Kommission im Mittel 585,39 Euro/100 kg SG; das waren 1,4% mehr als in der Woche zuvor. Aufschläge in Höhe von 2,5% wurden für Deutschland dokumentiert, 1,7% und 1,6% waren es in Irland und Dänemark. In Österreich wurden 1,3% höhere Preise festgestellt, Spanien und Frankreich hatten der Statistik zufolge ein 0,9% beziehungsweise 0,8% höheres Preisniveau für Färsen. In Belgien und Polen befestigte sich die Notierung um 0,2%. Auf dem Niveau der Vorwoche lag der Kommission zufolge die Vergütung in Italien. AgE

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