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Markttipps-Ansicht

Preise im August eingebrochen

|   markttipps

Mit der hiesigen Ernte der mittelfrühen Sorten sind die Speisekartoffelpreise kräftig gesunken. Laut Destatis gaben die Erzeugerpreise dafür im August gegenüber dem Vormonat um 34,2% nach. Zu August 2023 betrug das Minus 35,4%. Im Langzeitvergleich ist das Preisniveau aber noch sehr hoch; zu August 2014 fiel dieses um 257% höher aus. Damit sind die Preise für Speisekartoffeln deutlich stärker angezogen als die für Getreide und Raps.

Mit der hiesigen Ernte der mittelfrühen Sorten sind die Erlöse für Speisekartoffeln kräftig gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag (14.10.) berichtete, waren die Erzeugerpreise im August 2024 um 34,2% niedriger als im Vorjahresmonat. Im Juli 2024 hatte die Vorjahresveränderung noch bei plus 16,0% gelegen. Gegenüber Juli, also im Monatsvergleich, sanken die Kartoffelerzeugerpreise um 35,4%.

 

Im längerfristigen Vergleich erzielten die Speisekartoffelerzeuger im Berichtsmonat aber noch immer einen recht hohen Preis für ihre Ware. Gegenüber August 2022 und 2021 lag dieser um 41% beziehungsweise fast 76% höher. Zum Augst 2020 errechnet sich ein Plus von 121%. Zu dem von Destatis im August 2014, also zehn Jahre zuvor, ermittelten Preisniveau beträgt der Aufschlag 257%, zu August 2010 mehr als 330%, und zu August 2000 errechnet sich ein Plus von 1.049%.

 

Damit sind die Erzeugerpreise für Speisekartoffeln im Langzeitvergleich prozentual um ein Vielfaches dessen gestiegen, was für andere gängigen Ackerbaukulturen gilt. So erhielten die Landwirte für ihr Getreide im August dieses Jahres nur ein Viertel mehr als im August 2014 und zwei Drittel mehr als im August 2000. Beim Raps beliefen sich die betreffenden Aufschläge auf 42% und 70%. AgE

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