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Markttipps-Ansicht

Notierungen wieder auf Bergfahrt

|   markttipps

Sowohl für Jungbullen als auch für Schlachtkühe und -färsen sind die Durchschnittspreise am europäischen Schlachtrindermarkt gestiegen. In Deutschland reichten die Preissteigerungen von 0,2% für Jungbullen bis 1,2% für Färsen. Abschläge gegenüber der Vorwoche mussten Rinderhalter in Irland akzeptieren. In Frankreich und Polen stieg der Färsenpreis über 700 Euro pro 100 Kilogramm Schlachtgewicht.

 

Nachdem sich die durchschnittlichen Schlachtrinderpreise in der Europäischen Union zuvor uneinheitlich entwickelt hatten, sind sie in der Woche zum 14. September wieder zu einem einheitlichen Aufwärtstrend zurückgekehrt. Der EU-Kommission zufolge wurden für Jungbullen der Handelsklasse R3 im gewogenen Mittel 695,07 Euro/100 kg Schlachtgewicht (SG) und damit 0,3% mehr als in der Woche zuvor gezahlt. Aus Österreich wurde für die Berichtswoche ein Anstieg um 1,7% übermittelt. In Frankreich und Dänemark stieg die Notierung um 1,3% beziehungsweise 1,0%. Eine Preissteigerung von 0,6% verzeichnete Spanien, in Deutschland betrug der Aufschlag 0,2%. Für Belgien meldete die Kommission unveränderte Preise. In Polen wurden für R3-Bullen 0,3% weniger gezahlt. Das Minus in Irland betrug 0,7%. Ein Abschlag in Höhe von 8,7% wurde für Italien gemeldet.

Die EU-Notierung für Schlachtkühe der Handelsklasse O3 kletterte der Kommission zufolge auf durchschnittlich 624,51 Euro/100 kg SG, das waren 1,5% mehr als zuvor. In Spanien legte die Notierung um 8,5% zu. Italien und Deutschland meldeten um 1,0% beziehungsweise 0,6% gestiegene Preise. Um 0,3% nach oben ging die Preisfeststellung in Frankreich, in Österreich fiel das Plus mit 0,1% noch geringer aus. Stabil präsentierte sich die Notierung in Belgien. In Dänemark wurden 0,6% weniger gezahlt als in der Vorwoche. In Polen lag der Preisabschlag bei 0,9%, in Irland bei 1,6%.

Auch für Schlachtfärsen zeigte sich die EU-Notierung freundlich. Tiere der Handelsklasse R3 erlösten laut Kommission im Mittel 708,52 Euro/100 kg SG; das entsprach einem Plus von 1,0%. In Österreich kletterte die Notierung um 1,9%. Ein Preisanstieg in Höhe von 1,7%, und damit der Sprung über die 700-Euro-Marke, wurde für Polen dokumentiert. In Italien und Deutschland zahlten Käufer 1,4% beziehungsweise 1,2% mehr. Der Aufschlag in Frankreich lag bei 1,1%. Dort wurde dadurch ebenfalls die Schwelle von 700 Euro überschritten. Für Belgien meldete die Kommission auch bei Färsen unveränderte Preise. Abschläge in Höhe von 0,2%, 0,7% und 1,5% mussten in Dänemark, Spanien und Irland akzeptiert werden. AgE

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