Bei den Schlachtrinderpreisen in der Europäischen Union hat sich die freundliche Entwicklung zur Monatsmitte fortgesetzt. Dabei gab es insbesondere beim Durchschnittspreis für Schlachtkühe in der Woche zum 23. März Rückenwind.
Für Jungbullen der Handelsklasse R3 wurden nach Angaben der EU-Kommission im Mittel der meldenden Mitgliedstaaten 631,20 Euro/100 kg Schlachtgewicht (SG) gezahlt; das waren 0,7% mehr als in der Woche zuvor. Einen außergewöhnlich hohen Aufschlag von 27% meldete Belgien. Auch in Irland und Spanien konnten die Notierungen weiter zulegen, der Anstieg betrug 2,5% beziehungsweise 1,3%. Preissteigerungen von 1,0% und 0,9% wurden aus Polen und Österreich gemeldet. In Dänemark, Frankreich und Deutschland mussten sich Mäster mit 0,4%, 0,3% und 0,2% mehr Geld zufriedengeben. Eine unveränderte Notierung übermittelte Italien.
Ein weiteres Mal zulegen konnte die EU-Notierung für Schlachtkühe: Tiere der Handelsklasse O3 erlösten der Kommission zufolge durchschnittlich 532,84 Euro/100 kg SG und damit 1,7% mehr als in der Vorwoche. Besonders freundlich entwickelten sich die Notierungen in Österreich und Belgien, wo es zu Aufschlägen von 5,4% beziehungsweise 4,5% kam. In Irland verteuerten sich O3-Kühe um 2,6%. In Dänemark und Frankreich belief sich das Plus auf jeweils 1,9%. Eine um 1,8% höhere Notierung meldete Spanien, 1,7% betrug der Preisaufschlag in Deutschland. In Polen wurden gegenüber der Vorwoche 1,3% mehr gezahlt. Auch für Kühe meldete Italien stabile Preise.
Weiter bergauf ging es beim EU-Durchschnittspreis für Schlachtfärsen: Tiere der Handelsklasse R3 erzielten laut Kommission im gewogenen Mittel der meldenden Länder 620,63 Euro/100 kg SG und damit 0,9% mehr als in der Woche davor. Ein Aufschlag in Höhe von 14,0% wurde für Belgien dokumentiert. In Dänemark und Irland betrug das Plus jeweils 3,0%. Um 1,2% beziehungsweise 1,1% stieg der Preis in Frankreich und Deutschland. In Polen wurden 0,1% mehr gezahlt als in der Vorwoche. Einen gegenüber der Vorwoche identischen Preis weist die Statistik für Italien aus. In Österreich und Spanien lag die Vergütung um 0,3% beziehungsweise 0,8% unter dem Niveau der Vorwoche. AgE
