Markttipps-Ansicht

Marktanteil soll ausgebaut werden

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Die Westfleisch SCE ist mit dem Start ins Geschäftsjahr 2024 zufrieden. Dem zweitgrößten deutschen Fleischvermarkter ist es gelungen, entgegen dem negativen Branchentrend seine Marktanteile weiter auszubauen. Die Schlachtzahlen konnten seit Januar stabil gehalten werden. Bei den Schweinen wurde sogar ein leichter Zuwachs verbucht.

Das Unternehmen will den Schwung aus dem Geschäftsjahr 2023 mitnehmen.

Die Westfleisch SCE ist gut ins Geschäftsjahr 2024 gestartet. Der zweitgrößte deutsche Fleischvermarkter konnte sich nach eigenen Angaben in den ersten fünf Monaten dieses Jahres erfolgreich gegen den negativen Branchentrend stemmen und seine Marktanteile weiter ausbauen. "Der Start ins neue Geschäftsjahr bestätigt die positive Entwicklung aus 2023", erklärte der Vorstandsvorsitzende Dr. Wilhelm Uffelmann am Montag (10.6.) auf der Generalversammlung des Unternehmens in Münster. "Auch für die kommenden Monate sind wir vorsichtig optimistisch", so Uffelmann.

 

Wie Westfleisch mitteilte, konnten die Schlachtzahlen in den vergangenen Monaten stabil gehalten werden. Bei den Schweinen sei sogar ein leichter Zuwachs verbucht worden. Wachstumstreiber seien in diesem Jahr erneut vor allem die Weiterverarbeitungsbetriebe WestfalenLand sowie Gustoland. Konzernweit konnte Westfleisch seinen Umsatz von Januar bis Mai 2024 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht steigern.



Konsequente Weiterentwicklung

Uffelmann kündigte an, bis 2028, dem Jahr des 100-jährigen Bestehens, die Westfleisch konsequent weiterzuentwickeln und es als "ein starkes Unternehmen mit beständig guter Ergebnisfähigkeit" zu etablieren. Ziel sei es, auf dem Weg dorthin die sich im Zuge der Branchenkonsolidierung bietenden Chancen zu nutzen. "Entlang der Wertschöpfungskette und auch in die -tiefe hinein bieten sich vielfältige Möglichkeiten, die wir genau prüfen und bestmöglich für uns nutzen wollen", betonte der Vorstandsvorsitzende. Erst im Februar hatte Westfleisch den Bocholter Haustierfutter-Hersteller "The Petfood Company" übernommen.

 

Zahlen zu 2023 bestätigt

Auf der Generalversammlung bestätigte Westfleisch zudem die bereits Anfang März vorgestellten, vorläufigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2023. Der Umsatz legte gegenüber 2022 um 11% auf 3,35 Mrd. Euro zu. Zudem stieg der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) um fast 7% auf 37,7 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 21,5 Mio. Euro. Von diesem positiven Ergebnis profitieren auch die rund 5.100 landwirtschaftlichen Mitglieder der Genossenschaft. Sie erhalten auf eingelegte Geschäftsguthaben eine Dividende in Höhe von 4,2% sowie weitere Bonus- und Sonderbonuszahlungen. AgE

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