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Markttipps-Ansicht

Kaum Preisbewegung in Sicht

|   markttipps

Auf den Schlachtschweinemärkten in Deutschland und seinen Nachbarländern herrscht in preislicher Sicht weiterhin Stillstand. Die Leitpreise von VEZG und VLV sowie die Auszahlungsleistungen von Danis und Danish Crown blieben im Vorwochenvergleich unverändert. Auch die Notierung am Marché du Porc Français bewegte sich seitwärts. In Spanien und Italien gab es entgegengesetzte Preisbewegungen. Stabil zeigte sich der EU-Durchschnittspreis.

Auf den Schlachtschweinemärkten in der Europäischen Union sind Impulse überwiegend Mangelware. In Deutschland und seinen Nachbarländern bewegten sich die Notierungen zuletzt seitwärts. Lediglich in Spanien und Italien kam es zu Anpassungen, allerdings in unterschiedliche Richtungen.

In Deutschland beließ die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) ihren Leitpreis für Schlachtschweine am Mittwoch (12.2.) erneut bei 1,72 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht (SG). Laut VEZG besteht noch immer ein Überangebot an schlachtreifen Schweinen. Der Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI) zufolge fallen die angebotenen Mengen gegenüber der ruhigen Nachfrage "reichlich" aus. Durch eine Preisabsenkung werde jedoch keine Belebung erwartet.

In Österreich fließen die Schlachtschweinepartien nach Angaben des Verbandes landwirtschaftlicher Veredelungsproduzenten (VLV) "reibungslos und zeitnah" ab. Das Wochenvolumen habe sich auf Normalniveau eingependelt und entspreche dem aktuellen Bedarf der Schlachtbranche. In der Folge blieb der Leitpreis des VLV unverändert bei 1,71 Euro/kg SG. Nicht angepasst wurden auch die Auszahlungsleistungen beim belgischen Schlachtunternehmen Danis und bei Danish Crown (DC). Nach Einschätzung des dänischen Konzerns sind die Preise in der EU grundsätzlich stabil. Größere Änderungen seien kurzfristig nicht in Sicht.

In Frankreich blieb die Notierung am Marché du Porc Français im Vorwochenvergleich unverändert bei 1,68 Euro/kg SG. Mehr Bewegung gab es in anderen mediterranen Erzeugerländern. In Spanien notierten Schlachtschweine mit mittlerem Fettgehalt an der Agrarbörse von Bellpuig zwischen Barcelona und Saragossa am Donnerstag (13.2.) bei 1,56 Euro/kg Lebendgewicht (LG); das waren 2 Cent mehr als in der Woche zuvor. In die andere Richtung ging es in Italien. Frei vermarktete Schlachtschweine mit einem Gewicht von 144 bis 152 Kilogramm wurden für 1,581 Euro/kg LG gehandelt, nach 1,606 bis 1,630 Euro/kg LG in der Vorwoche. Für Vertragsschweine derselben Kategorie wurden 1,765 Euro/kg LG aufgerufen, in der Woche zuvor waren es 1,790 bis 1,814 Euro/kg LG gewesen.

EU-Durchschnittspreis nahezu unverändert

Auf europäischer Ebene konnte sich der Durchschnittspreis zuletzt stabilisieren. In der Woche zum 9. Februar wurden Schlachtschweine der Handelsklasse E im Mittel der meldenden Mitgliedstaaten für 179,30 Euro/100 kg SG gehandelt; das waren 28 Cent beziehungsweise 0,2% mehr als in der Woche davor.

In Deutschland gab die Notierung um 0,7% nach, in Österreich um 0,5%. Knapp behaupten konnten sich die Preise mit Abschlägen von jeweils 0,1% in Belgien und den Niederlanden. In Dänemark, Frankreich und Italien wurden E-Schlachtschweine wie in der Vorwoche bezahlt. In Spanien legte die Notierung um 0,1% zu, in Ungarn um 0,3%. Im Vergleich dazu üppig fiel der Aufschlag mit 3,6% in Polen aus. AgE

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