Zum Wochenbeginn konnten die Weizennotierungen an der Matif ihren positiven Trend der letzten beiden Handelstage nicht fortsetzen. Die Termine für diese Saison gaben bis zu 1,75 €/to nach und schlossen zwischen 214,75 und 228,75 €/to. Beim EU-Mais legten die Kurse nochmal bis zu 1,25 €/to zu und die beiden vorderen Termine notierten am Tagesende mit jeweils 239,00 €/to. Die Schlusskurse für die nachfolgenden Futures lagen zwischen 239,25 und 240,00 €/to.
Die US-Weizenbörsen starteten mit unterschiedlichen Vorzeichen in die neue Handelswoche. An der CBoT verlor der September 5,00 auf 635,25 US-Cent/bushel. In Kansas fielen die Verluste mit -10,00 auf 666,25 US-Cent/bushel doppelt so hoch aus. Dagegen gab es in Minneapolis leichte Gewinne. Der zügige Erntefortschritt der US-Winterweizenernte von aktuell 67 Prozent drückte auf die Notierungen. Der langjährige Durchschnitt liegt bei 61 Prozent. Beim US-Sommerweizen haben 72 Prozent der Bestände Ähren gebildet und das liegt im langjährigen Durchschnitt. Hier hat sich der Zustand um einen Prozentpunkt auf 58 Prozent in den besten Kategorien verbessert und diese Meldung belastete die Notierungen zusätzlich. Die Analysten erwarteten im Schnitt einen leichten Rückgang. Im Vorjahr lag dieser Wert bei 54 Prozent. ZMP
