Euronext:Die anhaltenden negativen Vorgaben aus Übersee sorgten auch an der europäischen Weizenbörse für erneut schwächere Schlusskurse. Der Septemberkontrakt gab 2,25 auf 194,50 Euro/to nach und die späteren Termine verloren bis zu 0,75 Euro/to. Hier lagen die Schlusskurse zwischen 208,75 und 220,50 Euro/to.
Die in Mais Euronextkurse in Paris folgten den schwächeren Vorgaben vom Weizen und notierten ebenfalls im roten Bereich. Am meisten verlor der November mit -2,75 auf 191,25 Euro/to. (Mehr lesen - Getreide-Kurznachrichten)
Im Fokus der internationalen Marktteilnehmer steht das sehr gute Angebot an Getreide aus Russland und auch der Ukraine. Hier sollen die Ernten besser als erwartet gelaufen sein. Hinzu kommt eine Meldung aus Argentinien. Hier rechnet man mit einer guten Ernte, da die ausgiebigen Niederschläge die Bedingungen für die Ernte im Herbst verbessert haben.
CBOT: Entsprechend ging es an den US-Weizenbörsen erneut Richtung Süden und in Chicago gab der am meisten gehandelte Dezembertermin 7,50 auf 528,00 US-Cent/bushel nach.
In Kansas und Minneapolis gab es zweistellige Verluste. Berichten zufolge kam es in Kanada doch nicht zum Streik und die Situation hat sich zunächst erstmal beruhigt. Dennoch wollen die Gewerkschaften gegen die Entscheidung der Regierung gerichtlich vorgehen.
ZMP
