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Markttipps-Ansicht

Färsenpreis gibt nach

|   markttipps

Die durchschnittlichen Schlachtrinderpreise in der Europäischen Union zeigen in der Woche zum 24. November keine einheitliche Entwicklung. Während der Aufwärtstrend für Jungbullen und Schlachtkühe anhielt, kam es bei Schlachtfärsen zu einem leichten Abschlag. In Belgien, Deutschland, Irland und Italien stiegen die Rinderpreise. In Polen wurde für Färsen 4,6% weniger gezahlt.

Die durchschnittlichen Schlachtrinderpreise in der Europäischen Union zeigen zuletzt keine einheitliche Entwicklung mehr. In der Woche zum 24. November erlösten Jungbullen der Handelsklasse R3 nach Angaben der EU-Kommission im Mittel der meldenden Mitgliedstaaten 554,59 Euro/100 kg Schlachtgewicht (SG) und damit 1,0% mehr als in der Woche davor. In Italien präsentierte sich die Notierung freundlich und legte um ganze 10,6% zu. Auch in Deutschland und Belgien kam es zu Preissteigerungen, das Plus lag bei 2,2% beziehungsweise 1,2%. In Spanien wurden 0,9% mehr gezahlt. In Frankreich lag der Preis um 0,7% und in Österreich um 0,5% über dem der Vorwoche. Sowohl aus Dänemark als auch Irland wurde ein Aufschlag von 0,4% gemeldet. In Polen mussten sich die Mäster mit 0,3% mehr Geld zufriedengeben.

Gegenüber der Vorwoche fester zeigte sich der EU-Preis für Schlachtkühe. Für Tiere der Handelsklasse O3 wurden laut Kommission durchschnittlich 440,41 Euro/100 kg SG gezahlt; das bedeutete ein Plus von 0,5%. Überdurchschnittliche Zuschläge von 2,5% und 1,5% wurden in Dänemark und Spanien registriert. Einen Zugewinn von 1,2% verzeichnete man in Österreich. Um 0,8% beziehungsweise 0,6% kletterten die Notierungen in Irland und Belgien. In Italien war der Preis 0,5%, in Deutschland 0,3% höher als in der Vorwoche. Kaum Bewegung wurde aus Polen gemeldet, die Steigerung lag bei 0,1%. Unverändert blieb die Notierung in Frankreich.

Der EU-Preis für Schlachtfärsen konnte seine Aufwärtsbewegung nicht fortsetzen. Tiere der Handelsklasse R3 erzielten durchschnittlich 546,35 Euro/100 kg SG; das entsprach einem Minus von 0,2%. Freundlich präsentierten sich die Notierungen in Belgien mit einem Aufschlag von 1,4%. Zugewinne von 0,9% und 0,8% wurden aus Irland und Deutschland gemeldet. Um 0,4% stieg der Preis für Färsen in Italien. In Frankreich gab die Notierung um 0,2% nach, in Dänemark um 0,3%. In Spanien und Österreich wurden Schlachtfärsen jeweils 0,4% preiswerter gehandelt. In Polen lag die Vergütung 4,6% unter dem Niveau der Vorwoche. AgE

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