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Markttipps-Ansicht

Exportgeschäft stabilisiert sich

|   markttipps

Nach Jahren starker Rückgänge hat sich das Exportgeschäft der deutschen Fleischwirtschaft 2024 stabilisiert. Bis einschließlich September wurden laut amtlicher Statistik 2,18 Mio. Tonnen Fleisch und Fleischwaren ins Ausland verkauft; das waren nur 1,5% weniger als in der Vorjahresperiode. Da die Einfuhren stärker zurückgingen, kletterte der Überschuss auf mehr als 1 Mrd. Euro.

 

Nach Jahren starker Rückgänge hat sich das Exportgeschäft der deutschen Fleischwirtschaft 2024 offensichtlich gefangen. Die Ausfuhr an Fleisch und Fleischwaren nahm gemäß den Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in den ersten neun Monaten von 2024 gegenüber der Vorjahresperiode nur noch leicht ab, und zwar um 34.300 Tonnen oder 1,5% auf 2,18 Mio. Tonnen. Allerdings war in den Jahren vor 2023 deutlich mehr Fleisch ins Ausland verkauft worden, in der Spitze 2,92 Mio. Tonnen im Zeitraum Januar bis September 2019.

 

Da die Einfuhrmenge an Fleisch und Fleischwaren im Berichtszeitraum aber stärker zurückging als der Export, nämlich um fast 80.000 Tonnen oder 4,9% auf 1,56 Mio. Tonnen, erhöhte sich der Ausfuhrüberschuss spürbar. Dieser legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 45.500 Tonnen beziehungsweise 7,9% auf annähernd 620.000 Tonnen zu.

 

Relativ noch stärker wuchs der wertmäßige Exportüberschuss. Hier knackte die deutsche Fleischbranche in der Berichtsperiode die Marke von 1 Mrd. Euro. Ausfuhren im Gesamtwert von 7,34 Mrd. Euro standen von Januar bis September 2024 Importe für 6,32 Mrd. Euro gegenüber, sodass sich ein Plus von 1,02 Mrd. Euro errechnet. In der entsprechenden Vorjahresperiode hatte sich der Überschuss bei Fleisch und Fleischwaren auf 915 Mio. Euro belaufen, wobei sich der Wert der Exporte auf 7,63 Mrd. Euro und der der Importe auf 6,71 Mrd. Euro summiert hatte. Im Rekordjahr 2020 war in den ersten neun Monaten ein Positivsaldo von 1,92 Mrd. Euro verzeichnet worden.

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