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Markttipps-Ansicht

Erzeuger erwarten knappe Versorgung

|   markttipps

Der Stärkekartoffelmarkt wird auch 2024/25 von einer engen Versorgungslage geprägt sein. Davon geht der Bundesverband der Deutschen Stärkekartoffelerzeuger (BVS) aus. Ein Mengen- und Preisdruck sei nicht absehbar. Der Verband verweist auf den Rückwärtstrend beim Anbau. Zudem sehe es auch nicht nach überdurchschnittlich hohen Erträgen aus, erklärte der BVS-Vorsitzende Giere in Berlin.

Nach aktueller Einschätzung der deutschen Stärkekartoffelerzeuger ist für das Vermarktungsjahr 2024/25 mit nur einem knapp versorgten Markt für Kartoffelstärke und deren Nachprodukte zu rechnen. Nach Mengen- und damit auch Preisdruck sehe es auch in dieser Saison nicht aus, erklärte der Bundesverband der Deutschen Stärkekartoffelerzeuger (BVS) am Donnerstag (5.9.) in Berlin. Der seit einigen Jahren zu beobachtende Rückwärtstrend beim Anbau von Stärkekartoffeln sei weder in Deutschland noch EU-weit gestoppt.

Die ohnehin bereits hohen Abbaukosten seien 2024 noch weiter gestiegen, erklärte der in seinem Amt bestätigte BVS-Vorsitzende Hans-Wilhelm Giere. Vor diesem Hintergrund gebe es bei den Produktpreisen keinen Spielraum nach unten.

Mit bundesweit rund 53.100 sowie EU-weit 194.600 Hektar sei das Stärkekartoffelareal mittlerweile auf einen Stand gesunken wie zuletzt vor sieben beziehungsweise acht Jahren, stellte Giere des Weiteren fest. Nach überdurchschnittlich hohen Erträgen sehe es auch nicht aus. Dazu hätten die Vegetationsbedingungen besser passen müssen.

Die Starkniederschläge hätten dabei mehr Schaden angerichtet als Nutzen gestiftet, erklärte BVS-Geschäftsführerin Ramona Wieduwilt ergänzend. Regional sei es zu Überflutungen, Staunässe und fast überall zu erhöhtem Krankheitsdruck gekommen. Die letzten Monate haben laut Wieduwilt deutlich gezeigt, wie essenziell es für die Kartoffelbauern ist, geeignete und wirkungsvolle Pflanzenschutzmaßnahmen ergreifen zu können.

An der European Energy Exchange (EEX) wurde der April-2025-Kontrakt für Veredlungskartoffeln am Mittwoch (4.9.) für 29,90 Euro/dt abgerechnet. Am Donnerstagmorgen stand dem Gebot von 29,70 Euro/dt die Forderung von 30,20 Euro/dt gegenüber. AgE

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