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Coronabedingter Exporteinbruch im Februar

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Die weltweit anhaltende Corona-Pandemie ist auch im zweiten Monat dieses Jahres nicht ohne Folgen für die Geschäfte der deutschen Ernährungswirtschaft geblieben. Allerdings fielen die Einbußen nicht mehr ganz so stark wie zum Jahrsauftakt aus. Laut Angaben der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) erwirtschaftete die Branche im Februar 2021 einen Gesamtumsatz von 13,9 Mrd Euro; das waren im Vorjahresvergleich 6,6 % weniger. Im Inlandsgeschäft seien 9,1 Mrd Euro erlöst und damit der Vorjahreswert um 5,2 % verfehlt worden, berichtete die BVE heute in ihrem aktuellen Konjunkturreport. Exportiert wurden ihr zufolge Waren im Wert von 4,9 Mrd Euro, was sogar einem Rückgang von 9,3 % zum Februar 2020 entsprach.

Wie der Dachverband darüber hinaus berichtete, schrumpfte der Absatz im Inland um 3,0 %, der im Ausland um 6,8 %. Die Erzeuger- und Ausfuhrpreise seien mit minus 2,3 % auf dem heimischen Markt und minus 2,7 % im Ausland im Vorjahresvergleich ebenfalls rückläufig gewesen. Demzufolge habe sich auch die Lebensmittelproduktion im Rückwärtsgang befunden: Der entsprechende kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex sei im Februar 2021 um 9,9 %niedriger ausgefallen als ein Jahr zuvor.

Dem stand laut BVE ein spürbarer Anstieg bei den Rohstoffkosten für die Lebensmittelproduktion gegenüber. Hier habe der Rohstoffpreisindex für Nahrungs- und Genussmittel des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) im Februar im Vergleich zum Vormonat immerhin um 2,0 % auf 114,8 Punkte zugelegt. Im Vorjahresvergleich sei der Index um beachtliche 25,2 % angestiegen, stellte die Bundesvereinigung fest.

Ungeachtet der deutlich höheren Rohstoffkosten hat sich die Stimmung in der deutschen Ernährungsindustrie im April weiter aufgehellt. Der Saldo des monatlich erscheinenden ifo-Geschäftsklimaindex zog zum Vormonat um 7,2 Punkte an und erreichte insgesamt plus 9,6 Punkte. Die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage fiel dabei ebenfalls positiver als noch im Vormonat aus und stieg auf insgesamt plus 7,6 Punkte. Auch die Geschäftserwartung der nächsten Monate verbesserte sich weiter, und zwar um 1,2 Punkte auf einen Saldo von insgesamt plus 11,6 Punkten. AgE

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